Dunkelflaute: Grüne Brennstoffe liegen für Wasserstoffkraftwerke noch nicht ausreichend vor

Durch | August 3, 2023
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Neben dem Einsatz von Biogas zur Überbrückung von „Dunkelflauten“ ohne Sonne und Wind soll aus erneuerbaren Energieträgern hergestellter „grüner“ Wasserstoff oder seine chemischen Derivate wie z.B. Ammoniak zur Stromerzeugung genutzt werden. Da diese „grünen“ Brennstoffe gegenwärtig noch nicht in ausreichenden Mengen und nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen vorliegen und sich diese Kraftwerke gegenwärtig noch nicht am Markt behaupten könnten, und CO?-Emissionszertifikate vergleichsweise preiswert sind möchte die Bundesregierung den Bau dieser Anlagen subventionieren. Hierzu ist jedoch aus Gründen des europäischen Wettbewerbsrechts die Genehmigung der EU erforderlich. Gegenwärtig liegt diese Genehmigung noch nicht vor.

Laut VDI sind noch einige Fragen offen: „Wo wird der erforderliche Wasserstoff hergestellt und wie kommt er zu den Kraftwerken, aber auch, wird er in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen, wie viel davon wird in Deutschland, in Europa und in anderen Ländern produziert und was wird es kosten?“

Neben den Kraftwerken wird Wasserstoff vor allem die chemische Industrie und die Eisenschaffende Industrie sowie als Basis für synthetische Kraftstoffe für die Luftfahrt benötigt.

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LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände
Autor: LabNews Media LLC

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