
Die von Forschern der Universität Toronto entwickelte ReSCUE-Plattform ermöglicht auch die Bildung, Freisetzung und Übertragung von Tumoroiden, die vom Patienten stammen.
Forscher an der Fakultät für angewandte Wissenschaften und Ingenieurwissenschaften der Universität Toronto haben eine neue Mikrofluidik-Plattform entwickelt, die eine beispiellose Kontrolle und Manipulation der Tumorformen ermöglicht – ein weitgehend unerforschtes Gebiet mit großem Potenzial für die Förderung der Krebsforschung.
Die neue Plattform mit dem Namen „Recoverable-Spheroid-on-a-Chip with Unrestricted External Shape“ (ReSCUE) ermöglicht es Forschern, Tumoroide zu bergen und freizugeben, um sie anschließend zu analysieren und zu charakterisieren.
Die Plattform ermöglicht es Forschern auch, Krebs-Organoide in jeder gewünschten Form zu züchten. Das ist wichtig, sagt Kheiri, denn ein Großteil der aktuellen Forschung zur In-vitro-Modellierung von Krebszellen konzentriert sich auf kugelförmige Tumore, Tumore im Körper können jedoch viele verschiedene Formen annehmen.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Young Lab University of Toronto Engineering
DOI
10.1002/adma.202410547

