In Ghana tobt eine öffentliche Debatte, nachdem das Land seine erste gentechnisch veränderte Nutzpflanze für den kommerziellen Anbau auf den Markt gebracht hat.
Das Savanna Agricultural Research Institute – eines der 13 Forschungsinstitute des ghanaischen Rates für wissenschaftliche und industrielle Forschung – gab letzten Monat (Juli) bekannt, dass es eine gegen den Schotenbohrer resistente Augenbohne für den kommerziellen Anbau im Land auf den Markt gebracht habe.
Allerdings sind gentechnisch veränderte Organismen in Ghana umstritten.
Im Mai dieses Jahres wies der Menschenrechtsgerichtshof Ghanas eine Klage gegen die Einführung dieses gentechnisch veränderten Saatguts in das Land ab. Damit endete ein neunjähriger, erbitterter Rechtsstreit zwischen der Nationalen Biosicherheitsbehörde des Landes und zivilgesellschaftlichen Gruppen.


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