Roboter Butty sammelt auf der Tech-Messe Zigaretten-Kippen. Der autonom fahrende Robo von Capra Robotics aus Dänemark ist ein Alleskönner. Er arbeitet auch in Industrie und Logistik. Der Roboter transportiert Paletten, stellt Pakete zu oder bewacht den Firmenzaun. Der geländegängige kleine Skandinavier prüft sogar Reben und sorgt für guten Wein in Hanglagen.
Der Roboter schleppt 100 Kilogramm Ladungen und zieht Lasten bis zu einer halben Tonne. Verschiedene Aufsätze wie Saugrüssel, Spritzdüse oder 3D-Kamera machen ihn zum Multitalent. Dafür sorgt auch Hightech im Hintergrund: Der Roboter fährt mit Echtzeit im IoT-Mobilfunk- und Satellitennetz der Telekom. Die Telekom hat dazu weltweit mit 600 Partnern Roaming-Verträge geschlossen. Unternehmen wie Intelsat oder Skylo ergänzen die Verbindung mit Satellitenfunk. Die autonome Technik nutzt so ein weltweites Netz zu Land, Wasser und in der Luft.
Robos brauchen Präzision fürs Kippen-Aufsaugen
Neben nahtlosem Funk brauchen autonome Roboter eine präzise Ortung. Denn etwa gerade kleiner Müll macht der Stadtreinigung größte Mühe: Für einen Zigaretten-Stummel muss Butty genau auf den Vier-Zentimeter-Punkt steuern. Treffsicherheit braucht der Robo auch fürs Enteisen von Bürgersteigen. Das Satelliten-Navigationssystem GPS ist dafür nicht genau genug. Daher arbeitet die Deutsche Telekom mit dem Unternehmen Swift Navigation zusammen an hochgenauer Satellitennavigation. Ein KI-gestütztes Navigationssystem lässt den Robot in Echtzeit mit Kameratechnik auf engem Raum um Hindernisse herum manövrieren

