
Im Chempark Leverkusen sorgt die Einleitung des Pestizids Cyproconazol in den Rhein für Diskussionen. Nach einem Bericht des Westdeutschen Rundfunks gelangen Hunderte Kilogramm des hochgiftigen Stoffes, der Wasserorganismen und den menschlichen Körper schädigt, in den Fluss.
Die Europäische Union verbot Cyproconazol 2021, Restbestände mussten fristgerecht verbraucht oder vernichtet werden. Chemparkbetreiber Currenta betont, die Abwässer würden vor der Einleitung aufbereitet, die Einleitung sei behördlich genehmigt und überwacht.
Die Vorgänge seien über das Wasser-Informationssystem Elwas transparent einsehbar. Die Produktion und der Export des Stoffes in Nicht-EU-Staaten blieben erlaubt.

