Klaus Tschira Stiftung ehrt junge Forschende mit KlarText-Preis 2025

Durch | August 8, 2025
Credits: Annette Mück, KTS

Die Ausgezeichneten sind Rebecka Molitor (Biologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Hanna Trzesniowski (Chemie, Technische Universität Berlin), Steffen Knoblauch (Geowissenschaften, Universität Heidelberg), Letitia Parcalabescu (Informatik, Universität Heidelberg), Christin Nyhoegen (Mathematik, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), Annika Konrad (Neurowissenschaften, Technische Universität Dresden) und Felix Glang (Physik, Eberhard Karls Universität Tübingen). Den Preis für die beste Infografik erhält Katharina Bensing (Technische Universität Darmstadt).

Transparente Auszeichnung mit der Aufschrift 'KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation' in der Kategorie Chemie, auf einem hellen Untergrund.
Credits Annette Mück KTS

Fast 200 Promovierende reichten in diesem Jahr Artikel in den Kategorien Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik ein. In der Sparte Infografik bewarben sich 45 Forschende. Die Beiträge durchliefen ein dreistufiges Juryverfahren, begutachtet von Medienschaffenden und Forschenden. Die prämierten Arbeiten erscheinen ab dem 13. November 2025 im KlarText-Magazin, das gedruckt oder digital kostenfrei über die Webseite des Preises verfügbar ist.

Die Forschungsthemen der PreisträgerInnen sind vielfältig: Rebecka Molitor erforschte Enzyme für effizienteres Plastikrecycling in der Tiefsee. Hanna Trzesniowski untersuchte Katalysatoren für die Wasserstoffherstellung. Steffen Knoblauch zeigte, wie Satellitenbilder und KI die Bekämpfung von Dengue unterstützen. Letitia Parcalabescu entwickelte ein Verfahren für zuverlässigere Bild- und Sprachmodelle. Christin Nyhoegen nutzte mathematische Modelle zur Optimierung von Antibiotikabehandlungen. Annika Konrad erforschte den Zusammenhang von Empathie und Stress mittels funktioneller Magnetresonanztomographie. Felix Glang verbesserte die Bildqualität und Geschwindigkeit der Magnetresonanztomografie. Katharina Bensing illustrierte in ihrer Infografik, wie Fische Strömungsfluktuationen zur Orientierung nutzen.

Der Preis ist mit jeweils 7.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 13. November 2025 um 17:30 Uhr in Heidelberg statt. Ab 9 Uhr sind die Artikel und die Infografik auf der Webseite des Preises verfügbar, ab 19:30 Uhr stehen dort auch Porträts der PreisträgerInnen bereit.

Über die KTS

Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. 

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