Tag-Archive: Ökologie

Wer wird „Molluske des Jahres 2025“? Jeder kann abstimmen

Durch | März 4, 2025

Welches Weichtier macht das Rennen? Ab heute können alle Fans von Schnecke, Oktopus und Co. online ihre Stimme abgeben und entscheiden, welche von fünf im Finale stehenden Arten den Titel „Internationales Weichtier des Jahres 2025“ erhält. Zum fünften Mal ruft die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung gemeinsam mit der Unitas Malacologica, der weltweiten Gesellschaft für Molluskenforschung, zu dieser Aktion auf.… Weiterlesen »

Wiese statt Rasen: Uni Augsburg fördert Biodiversität auf dem Campus

Durch | März 3, 2025

Das Projekt „Biodiversität auf dem Campus“ stärkt den Naturschutz durch Forschung, Lehre und insektenfreundliche Pflege der Grünflächen. Der Campus der Universität Augsburg bietet mit seinen Wiesen, Gehölzen und Gewässern Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Grünflächen sind nicht nur für das Klima und die Menschen von Bedeutung, sondern spielen auch eine Rolle im regionalen Naturschutz. Damit diese… Weiterlesen »

Wälder können „denken“: Bäume steuern ihre Koexistenz für optimales Miteinander

Durch | Februar 27, 2025

Warum in artenreichen Wäldern so viele Baumarten koexistieren und wie dies mit bestimmten räumlichen Mustern der Baumarten zusammenhängt, wird in der Ökologie schon länger diskutiert. Die Klärung der Frage ist wichtig, weil sich daraus wertvolle Rückschlüsse zur Stabilität von artenreichen Wäldern gewinnen lassen. Ein internationales WissenschaftlerInnen-Team unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) hat unerwartete Muster in der… Weiterlesen »

Endophytische Pilze verteidigen „ihre“ Pappel gegen pflanzenfressende Insekten

Durch | Februar 27, 2025

Im Blattinneren lebende endophytische Pilze verstärken die chemische Abwehr von Schwarzpappeln und beeinflussen die Wechselwirkungen zwischen baumbesiedelnden Insektenpopulationen. Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Universität Kiel berichten in einer aktuellen Studie in der Fachzeitschrift Ecology Letters über den Einfluss eines endophytischen Pilzes der Gattung Cladosporium auf die Verteidigung von Schwarzpappeln gegen pflanzenfressende Insekten. Der im Blattinneren… Weiterlesen »

Insektenfreundliche Landwirtschaft braucht Teamwork: Erfolgreich kooperieren für den Insektenschutz

Durch | Februar 26, 2025

Wie können LandwirtInnen durch ihre aktive Beteiligung den Insektenschutz wirksamer machen? Ein Forschungsteam entwickelt und testet in drei Agrarregionen Deutschlands gemeinsam mit Praxisakteuren Maßnahmen zur Förderung der Insektenvielfalt. So konnten viele Maßnahmen, wie mehrjährige Blühstreifen, vielfältigere Fruchtfolgen, Anlage von Hecken und Streifenanbau nur durch diese partnerschaftliche Zusammenarbeit umgesetzt werden und ihre potenzielle ökologische Wirkung in der Landschaft entfalten.… Weiterlesen »

Gegen das Insektensterben: Trierer Forscherin wird Engagement und Motivation von Bürgern erfassen

Durch | Februar 26, 2025

Das EU-Horizon-Projekt BUTTERFLY mit Trierer Beteiligung will den Rückgang von bestäubenden Insekten umkehren. Dabei spielt auch die Psychologie eine wichtige Rolle. Unter Leitung der Universität von Bergen vereinen 24 wissenschaftliche Einrichtungen zwischen Norwegen und Griechenland ihre Kräfte. Das Ziel: Die Ursachen für den Bestäuberschwund verstehen und Maßnahmen entwickeln, um die für uns lebenswichtigen Tiere zu stärken. Denn ohne… Weiterlesen »

Ausbau des Panamakanals 2016 forcierte Einwanderung invasiver Fische

Durch | Februar 24, 2025

Der Panamakanal ist für invasive Fischarten eine mögliche Passage von einem Ozean in den anderen. Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), der FU Berlin, des Smithsonian Tropical Research Institute in Panama und der US-amerikanischen Harvard University haben die Fischgemeinschaften des Gatúnsees im Wasserkorridor des Panamakanals vor und nach der Kanalerweiterung 2016 verglichen: Seit den baulichen Veränderungen… Weiterlesen »

Kommentar: Vielerorts sind Grünflächen die Stiefkinder der Verwaltungen

Durch | Februar 24, 2025

Ein Spaziergang durch Städte und Gemeinden offenbart das Problem: Da werden selbst freiwachsende Sträucher kastenförmig und viel zu häufig beschnitten, Bäume ihrer Krone beraubt und öde Grasflächen permanent auf Golfrasenlänge gehalten. Die offensichtliche Maxime: Hauptsache, BürgerInnen erkennen, dass hier etwas getan wurde. Eine solche „Pflege“ steht im eklatanten Widerspruch zu ökologischen Prinzipien, den Bedürfnissen von Flora und Fauna… Weiterlesen »

Nächtliche Beleuchtung verursacht Veränderung an mehr als 1.500 Genen bei ökologisch wichtiger Mückenart

Durch | Februar 20, 2025

Eine aktuelle Studie belegt die dramatischen Auswirkungen künstlicher nächtlicher Beleuchtung auf Insekten. Die Forschenden untersuchten die Zuckmücken-Art Chironomus riparius und stellten fest, dass Lichtverschmutzung tiefgreifende Veränderungen in 1.564 Genen der Larven verursacht. Die Folgen sind besorgniserregend: verzögerte Entwicklung, erhöhter oxidativer Stress und eine drastisch reduzierte Fortpflanzungsfähigkeit. In der Fachzeitschrift „Environmental Pollution“ warnen die Forschenden vor weitreichenden ökologischen Konsequenzen… Weiterlesen »

Studie: Flussfische brauchen viele und unordentliche Kinderzimmer

Durch | Februar 17, 2025

Forschenden der niederländischen Universität Wageningen und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) untersuchten, welche Lebensräume der Fischnachwuchs am Niederrhein nutzt. Dazu werteten sie eine dreijährige Datenreihe von 1,4 Millionen Fischlarven und Jungfischen in 18 renaturierten Auen aus. Mehr als 60 % der Fischarten wechselten während ihrer Entwicklung zwischen 5 Lebensraumtypen, die im Fluss und in der Aue… Weiterlesen »