Verkehrslärm und Rodungen gefährden das Überleben der Vögel

Durch | Oktober 23, 2025

Von der Landwirtschaft und der Rodung städtischer Flächen bis hin zum Verlust von Lebensräumen und der Jagd durch verwilderte Tiere sind einheimische Wildtiere und ihre Nahrungsquellen einer zunehmenden Flut von Bedrohungen durch menschliche Aktivitäten ausgesetzt.

Eine neue Studie unter der Leitung der Flinders University warnt, dass Verkehrslärm eine weitere Belastung für einen der seltenen Singvögel Südaustraliens darstellt, den bedrohten Südlichen Emuzaunkönig ( Stipiturus malachurus ).

Credits
Julian Behrens Flinders University

„Anthropogener (menschlicher) Lärm kann sich negativ auf die Tierwelt auswirken, indem er die Kommunikation stört und die allgemeine Fitness beeinträchtigt. Dazu gehören die Auswirkungen von Verkehrslärm und anderen lauten Geräuschen auf das Signalverhalten dieses eher sesshaften und territorialen Singvogels“, sagt Julian Behrens, Doktorand am Flinders BirdLab .

Im Rahmen seiner Forschungen in ganz Südaustralien testete er die Revierverteidigung und die Reaktionen auf Verkehrslärm – einschließlich unterschiedlicher Gesangseigenschaften – bei vier Unterarten des Südlichen Emuzaunkönigs von den Mount Lofty Ranges in der Nähe von Adelaide bis zu den entlegeneren Regionen Coorong, Eyre Peninsula und Kangaroo Island.

Intensive Landnutzung führt in Verbindung mit dem Klimawandel zu einem Rückgang der Wirbellosenpopulation um 50 Prozent und der Artenvielfalt um 27 Prozent. Frühere Studien zeigten zudem, dass abgelegene Inseln zwar Biodiversitäts-Hotspots sein können, aber auch die weltweit höchste Zahl an Artensterben verzeichnen.

BirdLab-Gründer Professor Kleindorfer, der heute das Konrad-Lorenz-Forschungszentrum an der Universität Wien leitet, hat Jahrzehnte damit verbracht, einheimische australische Vögel und Vögel des Galápagos-Archipels zu studieren, insbesondere die Auswirkungen invasiver Arten, Krankheiten und parasitärer Angriffe auf den gefährdeten Darwinfinken.

Der neueste Artikel im Journal of Insect Conservation wurde von Dr. Lauren Common, PhD von Flinders und Postdoktorandin an der Universität Wien, geleitet, die sich im Jahr 2022 mit Experten der Charles Darwin Foundation und anderen zusammenschloss, um 15.437 Exemplare aus 17 Ordnungen von 320 Proben an Studienstandorten auf der Insel Floreana, Galápagos, zu sammeln.

DOI

10.1111/ibi.13445

Autoren-Avatar
LabNews Media LLC
LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände
Autor: LabNews Media LLC

LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände