Archiv der Kategorie: Aktuelles

Erdwärmepumpen in Schweden – ein Erfolgsmodell

Durch | Juni 1, 2023

Wärmepumpen sind eine klimafreundliche und effiziente Möglichkeit, Gebäude zu heizen und zu kühlen. In Schweden, einem Land mit langen und kalten Wintern, sind sie besonders beliebt und verbreitet. Laut dem Bundesverband Wärmepumpe e.V. liegt der Anteil der Erneuerbaren am Energieverbrauch in Schweden bei knapp 55 Prozent, während Deutschland nur auf 15,5 Prozent kommt. Wie hat Schweden es geschafft,… Weiterlesen »

Landmassen avancieren zur tickenden CO2-Bombe

Durch | Mai 31, 2023

Landmassen nehmen das vom Menschen freigesetzte Kohlendioxid in gigantischen Mengen auf. Auf diese Weise lässt sich der anthropogen bedingte Klimawandel aufhalten – sollte man meinen. Doch was zunächst nach natürlicher CO2-Speicherung und somit nach einer guten Nachricht klingt, erweist sich als Menschheitsbedrohende Zeitbombe: Durch die Ausheizung der betroffenen Landmassen weicht der Permafrostboden auf, und setzt weitaus gefährlichere Treibhausgase als CO2 frei, etwa Methan. Zudem können ganze Ökosysteme kollabieren, weil auch der Boden unterhalb von Binnenseen immer wärmer wird.

KNAUF: Skandale und ihre Auswirkungen

Durch | Mai 28, 2023

Titel: Knauf: Skandale und ihre Auswirkungen auf das Unternehmen

Einleitung:

Knauf ist ein global agierendes Unternehmen, das sich auf die Produktion von Baumaterialien spezialisiert hat. Mit über 250 Standorten in mehr als 80 Ländern hat sich das deutsche Familienunternehmen einen Namen gemacht. Trotz seines Erfolgs hat Knauf in den letzten Jahren mit verschiedenen Skandalen zu kämpfen gehabt, die sowohl das Ansehen des Unternehmens als auch seine Geschäftspraktiken in Frage gestellt haben. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf einige der bekanntesten Skandale rund um Knauf und analysieren ihre Auswirkungen.

1. Kartellabsprachen und Preisabsprachen:

Im Jahr 2014 war Knauf eines der Unternehmen, das von den deutschen Kartellbehörden wegen illegaler Absprachen im Trockenbau-Sektor verurteilt wurde. Das Bundeskartellamt fand heraus, dass sich mehrere Unternehmen, darunter Knauf, in den Jahren 1998 bis 2012 regelmäßig getroffen und Preisabsprachen getroffen hatten. Knauf wurde eine Geldstrafe in Höhe von 200 Millionen Euro auferlegt, was zu diesem Zeitpunkt die höchste Strafe war, die jemals von deutschen Kartellbehörden verhängt wurde. Dieser Skandal hatte erhebliche Auswirkungen auf das Unternehmen, da es nicht nur einen erheblichen finanziellen Verlust erlitt, sondern auch sein Ansehen in der Branche beschädigt wurde.

(Quelle: „Bundeskartellamt verhängt Rekordbußgeld gegen Knauf Gips KG.“ Bundeskartellamt. 12. November 2014.)

2. Umweltverstöße und Verletzung von Arbeitsstandards:

Knauf sah sich auch mit Vorwürfen von Umweltverstößen und Verletzungen von Arbeitsstandards konfrontiert. Im Jahr 2016 deckte eine Untersuchung des „Center for Public Integrity“ auf, dass Knauf in seinen Fabriken in den USA über Jahre hinweg giftige Chemikalien in die Luft abließ. Insbesondere der Einsatz von Formaldehyd, das als krebserregend gilt, wurde kritisiert. Darüber hinaus gab es Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen und Verletzungen von Arbeitnehmerrechten in einigen Knauf-Fabriken weltweit. Diese Skandale führten zu öffentlicher Empörung und setzten das Unternehmen unter erheblichen Druck, seine Praktiken zu überdenken und zu verbessern.

(Quelle: „Toxic Air: The Case of Knauf Plasterboard Tianjin Co. Ltd.“ Center for Public Integrity. 4. April 2016.)

3. Produkthaftung und Gesundheitsgefahren:

Ein weiterer Skandal, der Knauf erschütterte, war der Vorwurf der Produkthaftung und damit verbundene Gesundheitsgefahren. Im Jahr 2009 wurde bekannt, dass Knauf Gipsplatten mit einem hohen Anteil an giftigem Schwefel aus China importierte, die als Baumaterialien in Tausenden von Häusern in den USA verbaut wurden. Die Gipsplatten emittierten Schwefelgase, die zu Korrosion von Met

allen und gesundheitlichen Problemen wie Atemwegserkrankungen führten. Dies führte zu zahlreichen Klagen gegen das Unternehmen, die zu erheblichen finanziellen Verlusten führten und das Vertrauen der Verbraucher in die Knauf-Produkte stark beeinträchtigten.

(Quelle: „Chinese Drywall Update.“ United States Consumer Product Safety Commission. 22. November 2011.)

Fazit:

Die Skandale rund um Knauf haben gezeigt, dass auch etablierte Unternehmen mit einem guten Ruf in schwere Krisen geraten können. Die Kartellabsprachen und Preisabsprachen, Umweltverstöße und Verletzungen von Arbeitsstandards sowie die Produkthaftungsfälle haben das Ansehen von Knauf erheblich beeinträchtigt. Das Unternehmen musste nicht nur hohe Geldstrafen zahlen, sondern auch mit rechtlichen Konsequenzen und einem Vertrauensverlust bei Kunden und Geschäftspartnern kämpfen. Diese Skandale dienen als Erinnerung daran, wie wichtig ethisches Verhalten und die Einhaltung von Regulierungen für Unternehmen sind, um langfristigen Erfolg und eine starke Reputation zu gewährleisten.

KI ChatGPT warnt vor LNG Terminal vor Rügen

Durch | Mai 15, 2023

Der Bau eines Liquefied Natural Gas (LNG) Terminals vor der Insel Rügen hätte zweifellos erhebliche Auswirkungen auf das marine Ökosystem in der Region. Ein solches Terminal würde als Anlaufstelle für LNG-Tanker dienen, die das verflüssigte Gas aus verschiedenen Teilen der Welt anliefern und in das deutsche Erdgasnetz einspeisen würden. Eine der größten Bedenken im Zusammenhang mit dem Bau… Weiterlesen »

LNG Coup auf Rügen: Deutsche Umwelthilfe veröffentlicht Schreiben von Robert Habeck

Durch | Mai 11, 2023

SpendenMitgliedPatenschaft Pressemitteilung Enthüllte LNG-Pläne auf Rügen: Deutsche Umwelthilfe veröffentlicht Schreiben von Robert Habeck und kündigt rechtliche Schritte an, um fossiles Projekt zu stoppen Mittwoch, 10.05.2023Dateien: 2 • DUH liegt Schreiben von Bundeswirtschaftsminister Habeck vor, in dem er Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern über neuen LNG-Standort Mukran auf Rügen informiert • Bestehende Probleme sollen ohne gesetzliche Grundlage von Lubmin nach… Weiterlesen »

KI weist auf massive Nachteile der Wärmepumpe hin

Durch | Mai 5, 2023

Als Berater würde ich sagen, dass die Verwendung einer Wärmepumpe zur Heizung oder Erwärmung des Brauchwassers aufgrund von örtlichen Gegebenheiten Nachteile haben kann. Die Wärmepumpe kann nicht grundsätzlich in jedes Haus eingebaut werden und erfordert bestimmte Anforderungen an den Sanierungszustand, den Energiebedarf und die Heizkörper¹. Die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe sind oft höher als die von herkömmlichen Heizsystemen, die auf fossilen Brennstoffen beruhen¹. Je nach Art des Geräts kann die Erschließung des Standorts der Wärmepumpe teuer sein und Genehmigungsverfahren erfordern¹.

Ein Nachteil der Wärmepumpe mit Flächenkollektoren ist, dass das Grundstück genug Fläche für die Leitungen aufweisen muss.

Brennstoffzellenheizung seit 2004 einsatzbereit

Durch | April 13, 2023

Mit Hilfe von Brennstoffzellen lassen sich Strom und Wärme erzeugen – die Technologie ist seit 2004 bekannt und einsatzfähig. Anders als Wärmepumpen laufen die Kraftwerke in heimischen Keller auch bei tiefsten Frosttemperaturen – waren die Forschungsergebnisse dem Ministerium von Robert Habeck nicht bekannt? Wir publizieren nachfolgend die Originalmitteilung der BINE aus dem Jahr 2004 – die nach wie… Weiterlesen »

LNG erweist sich als Klimakiller

Durch | März 16, 2023

Die Lebenszyklusemissionen aus dem Vollbetrieb der bestehenden LNG-Exportanlagen werden auf jährlich 516 MMT CO2e[5] geschätzt, was über 111 Millionen Autos oder 138 Kohlekraftwerken entspricht. Die geschätzten jährlichen Lebenszyklus-Emissionen für die 22 vorgeschlagenen Projekte würden denen von 440 Kohlekraftwerken oder über 354 Millionen Autos (1.643 MMT CO2e) entsprechen[6],[7] das bedeutet, dass der gesamte vorgeschlagene LNG-Ausbau genauso viel zur Klimakrise… Weiterlesen »

BUND Westharz unterzeichnete 2014 brisante Gipsabbau-Vereinbarung bis 2090

Durch | Februar 27, 2023

Die Gründer der BUND-Ortsgruppe Osterode, Marita Vollborn und Vlad Georgescu, sind im September 2020 aus dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) ausgetreten. Grund hierfür sei die Weigerung des BUND-Landesverbandes und des BUND Westharz, gegen den Abbau von Dolomit bei Ührde zu klagen. Sie kritisierten, dass der BUND einerseits Führungen durch die Gipskarstlandschaft unternehme, um die Bevölkerung auf… Weiterlesen »