Archiv der Kategorie: Aktuelles

Drei neue Orchideenarten, die in Costa Rica und Panama endemisch sind

Durch | Juni 2, 2025

In den Nebelwäldern Costa Ricas und Westpanamas wurden drei neue Orchideenarten der Gattung Pleurothallis entdeckt. Jede von ihnen nutzt eine ungewöhnliche Methode der ungeschlechtlichen Fortpflanzung, die als Prolifikation bekannt ist. Die neu entdeckten Arten Pleurothallis matrisilvae , Pleurothallis pridgeoniana und Pleurothallis winkeliana kommen im kühlen, nebligen Hochland der Talamanca-Bergkette in Höhen zwischen 1.400 und 2.550 Metern vor und werden in der Open-Access-Zeitschrift PhytoKeys beschrieben . Bei der Prolifikation… Weiterlesen »

DUH: Pestizide drohen Mosel-Apollofalter auszurotten

Durch | Juni 2, 2025

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zieht vor das Oberverwaltungsgericht Koblenz, nachdem das Verwaltungsgericht am 26. Mai 2025 ihren Eilantrag gegen Sondergenehmigungen für den Pestizideinsatz aus Hubschraubern abgelehnt hat. Ziel ist es, die aus Sicht der DUH rechtswidrige Praxis des Pestizidsprühens in den Lebensräumen des vom Aussterben bedrohten Mosel-Apollofalters zu stoppen. Die DUH plant, im Hauptsacheverfahren eine Klärung durch das… Weiterlesen »

Nachhaltige Dichtungen ohne PFAS: Ein Durchbruch für Umwelt und Technik

Durch | Juni 2, 2025

Die Fraunhofer-Institute für Lasertechnik (ILT) und Werkstoffmechanik (IWM) haben eine bahnbrechende Innovation entwickelt: langlebige, umweltfreundliche Dichtungen, die ohne schädliche PFAS-Chemikalien auskommen und mit wasserbasierten Schmiermitteln funktionieren. Diese Lösung, die auf der Laser World of Photonics 2025 vom 24. bis 27. Juni am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand (Halle A3, Stand 431) vorgestellt wird, könnte die Industrie nachhaltig verändern und Umweltbelastungen drastisch reduzieren.… Weiterlesen »

Amphibien in Gefahr: Extremwetter verschärft Aussterberisiko

Durch | Juni 2, 2025

Eine neue Studie der Goethe-Universität Frankfurt zeigt: 41 Prozent aller Amphibienarten weltweit sind vom Aussterben bedroht. Extremwetterereignisse wie Hitzewellen und Dürren verschärfen die Krise und stehen in direktem Zusammenhang mit dem Rückgang der Bestände. Besonders betroffen sind Europa, das Amazonasgebiet und Madagaskar. Amphibien wie Frösche, Salamander und Schleichenlurche leiden unter Lebensraumverlust, Krankheiten, Umweltverschmutzung und Klimawandel. Die Studie analysierte… Weiterlesen »

Weltweiter Gletscherschwund: Eisfläche in Größe Deutschlands in 50 Jahren verloren

Durch | Mai 31, 2025

Genf, 30. Mai 2025 – Die Gletscher weltweit haben in den letzten 50 Jahren eine Eisfläche von etwa 357.000 Quadratkilometern verloren, was der Fläche Deutschlands entspricht. Dies erklärte Clare Nullis, Sprecherin der Weltmeteorologieorganisation (WMO), am Freitag in Genf. Nullis betonte, dass Gletscher und Eisschilde etwa 70 Prozent der globalen Wasserressourcen speichern. Die WMO veröffentlichte ihren ersten Bericht über… Weiterlesen »

Neue Klima-Studie: Beim 2,7-Grad-Ziel sind dreiviertel aller Gletscher nicht mehr zu retten

Durch | Mai 30, 2025

Wenn globale Temperaturen um 2,7 Grad Celsius steigen – das entspricht der aktuellen Klimapolitik – wird nur ein Viertel der Gletschermassen bestehen bleiben. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie mit Beteiligung der Universität Bremen. Würde dagegen die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzt – das entspricht dem Ziel des Pariser Klima-Abkommens – könnte knapp über die Hälfte… Weiterlesen »

Behörden in Schweden genehmigen Schwalbenabschuss: Ein Schlag gegen den Artenschutz BOYKOTTAUFRUF

Durch | Mai 30, 2025

In Schweden sorgt ein Forstunternehmen für Aufsehen: Es beantragte, 300 Rauchschwalben auf seinem Werksgelände zu töten, da deren Kot ein angebliches Hygienerisiko für Lebensmittelkartons darstelle. Die Behörden genehmigten jedoch nur den Abschuss von maximal zehn Vögeln, da die geplante Zahl unverhältnismäßig sei. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf den Konflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen und Artenschutz. Rauchschwalben sind bedrohte… Weiterlesen »

Kolumbiens frühe Jäger und Sammler verschwanden vor 2.000 Jahren vollständig

Durch | Mai 30, 2025

Der Mensch besiedelte Südamerika von Norden kommend. Auf dem Gebiet des heutigen Kolumbiens betraten die ersten Jäger und Sammler den Kontinent, um sich von dort weiter auszubreiten. Genetische Hinweise auf eine bisher unbekannte frühe Population fand jetzt ein internationales Forschungsteam der Universität Tübingen, des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment und der Universidad Nacional de Colombia. Diese… Weiterlesen »

Größtes Säugetiersterben durch einen Krankheitserreger: Von Menschen eingeschleppter Pilz bedroht Fledermäuse

Durch | Mai 30, 2025

Ein Pilz, zwei Arten, Millionen tote Fledermäuse: Eine Studie hat mehr als 5.000 Proben eines Pilzes analysiert, der für das größte dokumentierte Säugetiersterben durch einen Krankheitserreger verantwortlich ist. Ein internationales Team von Forschenden, unter Federführung einer Doktorandin der Universität Greifswald, hat in Zusammenarbeit mit Partnern aus Frankreich, Bulgarien, Finnland und der Ukraine und mehreren hundert freiwilligen HelferInnen die… Weiterlesen »

Gesundheitsgefahr durch Abgase: EURO 6d-Partikelfilter verhindert sekundären Feinstaub nicht

Durch | Mai 30, 2025

Forschende eines internationalen Konsortiums, geleitet von der AG Professor Ralf Zimmermann am Helmholtz Zentrum München und der Universität Rostock, haben in einer aktuellen Studie erstmals nachgewiesen, dass die modernen EURO 6d-Partikelfilter zwar die direkten Feinstaubemissionen von Fahrzeugen deutlich reduzieren, jedoch die Bildung von sekundärem Feinstaub in der Atmosphäre nicht verhindern können – ein Faktor, der erhebliche gesundheitliche Risiken… Weiterlesen »