E-LKW als mobile Stromspeicher: Bidirektionales Laden im Realbetrieb erfolgreich erprobt

Durch | April 27, 2026
Front three-quarter view of a blue MAN electric semi-truck parked in a sunny lot, with '100% ELECTRIC' on the cab roof.

Schwere batterieelektrische LKW können künftig nicht nur Strom beziehen, sondern auch gezielt zurückspeisen. Das Forschungsprojekt SPIRIT-E hat dies unter realen Logistikbedingungen bei der Spedition Schmid in Obertraubling bei Regensburg erstmals demonstriert.

Ein E-LKW von MAN wurde dabei als flexibler Energiespeicher eingesetzt. Das System ermöglicht drei zentrale Anwendungsfälle: Vehicle-to-Site (V2S/V2L) zur Unterstützung des Depot-Lastmanagements und des Eigenverbrauchs erneuerbarer Energien, Vehicle-to-Vehicle (V2V) sowie Vehicle-to-Grid (V2G) zur Bereitstellung von Flexibilität für das öffentliche Stromnetz.

E-LKW | Copyright: Technische Universität München
E LKW | Copyright Technische Universität München

Das SPIRIT-E-Konsortium unter Führung der Technischen Universität München hat die vollständige Systemintegration von Fahrzeug, Ladeinfrastruktur und Energiemanagement realisiert. Partner sind unter anderem MAN Truck & Bus, das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE), Shell, TenneT, Hubject, Consolinno Energy und die FfE.

Die Praxistests zeigen, dass E-LKW das Lastmanagement im Depot optimieren, den Eigenverbrauch erneuerbarer Energie steigern und gleichzeitig Netzdienste leisten können. Damit rücken schwere Nutzfahrzeuge als aktive Elemente der Energiewende in den Fokus.

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LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände
Autor: LabNews Media LLC

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