Neues Kooperationsgebäude für Biodiversitätsforschung in Dahlem eröffnet

Durch | Juli 1, 2026
Außenansicht des neuen Kooperationsgebäudes Biodiversität Dahlem von IGB und FU Berlin. | Quelle: Berit Kraushaar, FVB | Copyright: Berit Kraushaar, FVB

Berlin (LabNews Media LLC) – Die Freie Universität Berlin und das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben am 30. Juni 2026 ihr neues gemeinsames Forschungsgebäude für Biodiversitätsforschung auf dem Campus Dahlem eröffnet. In dem Neubau werden künftig acht Forschungsgruppen beider Einrichtungen zusammenarbeiten.

Das Gebäude in der Königin-Luise-Straße bietet auf rund 2.200 Quadratmetern Platz für etwa 135 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Es stärkt den Austausch zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung und soll neue interdisziplinäre Fragestellungen zu Wechselwirkungen zwischen Biodiversität, Ökosystemen und globalen Umweltveränderungen ermöglichen.

Der Bund und das Land Berlin haben den Neubau mit zwölf Millionen Euro für das IGB gefördert. Die Freie Universität Berlin finanzierte ihren Anteil mit zwölf Millionen Euro aus Eigenmitteln. Bei der Eröffnung weihte Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege des Landes Berlin, das Gebäude ein.

Gemeinsam genutzte Infrastrukturen seien die richtige Antwort auf knappe öffentliche Ressourcen – und zugleich ein wissenschaftlicher Gewinn, erklärte Czyborra. Der Biodiversitätsverlust gehöre zu den zentralen politischen Herausforderungen der Zeit.

Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin, betonte, dass die großen Fragen zum Erhalt der biologischen Vielfalt nur im engen Austausch unterschiedlicher Disziplinen und Institutionen beantwortet werden könnten. Prof. Dr. Sonja Jähnig, Direktorin des IGB, hob hervor, dass die großen Fragen der Biodiversitätsforschung häufig in verborgenen Dimensionen lägen, die durch die Bündelung von Expertise besser erforscht werden könnten.

Das dreigeschossige Gebäude wurde nach hohen Nachhaltigkeitsstandards errichtet. Es verfügt über außenliegenden Sonnenschutz, eine Photovoltaikanlage und naturnah gestaltete Außenflächen. Im zentralen Lichthof befindet sich die Kunstinstallation „A Biological Clock“ der Künstlerin Ursula Damm.

Das Gebäude stärkt den Wissenschaftsstandort Dahlem und schafft optimale Bedingungen für den Transfer von Wissen in Gesellschaft und Politik.

Außenansicht des neuen Kooperationsgebäudes Biodiversität Dahlem von IGB und FU Berlin. | Quelle: Berit Kraushaar, FVB | Copyright: Berit Kraushaar, FVB
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LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände
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