
In den Tropenwäldern Panamas wurden erstmals wieder Pumas mit Nachwuchs gesichtet. Eine Kamerafalle dokumentierte eine Puma-Mutter mit ihren Jungtieren auf einer von der Hamburger Genossenschaft The Generation Forest aufgeforsteten Fläche. Das Vorkommen der scheuen Großkatzen gilt als starkes Zeichen für die Erholung des Ökosystems.

Pumas als Spitzenprädatoren sind verlässliche Indikatoren für intakte Wälder: Ihr Auftauchen zeigt ausreichend Beutetiere, eine funktionierende Nahrungskette und hohe ökologische Widerstandsfähigkeit. Früher dominierten Weideflächen und kahle Böden die Region, heute wächst dort dichter, vielfältiger Wald. Neben Pumas kehren auch andere Arten wie Geier und Nasenbären zurück.
The Generation Forest verbindet Artenschutz, Klimaschutz und soziale Entwicklung. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden entstehen neue Schutzgebiete durch nachhaltige Aufforstung. Die Bewohner erhalten durch ökologische Forstwirtschaft ein stabiles Einkommen. So profitiert Biodiversität, CO?-Speicherung und die regionale Wirtschaft gleichermaßen.
„Wo früher Weideflächen und kahle Böden waren, wächst heute wieder dichter, vielfältiger Wald“, erklärt Vorständin Charline Joost. „Kamerafallen zeigen, dass Pumas, Geier oder Nasenbären zurückkehren – ein Zeichen, dass sich die Natur erholt, wenn man ihr Raum und Zeit gibt.“
Über 8.000 Mitglieder der Genossenschaft investieren bereits in die Aufforstung tropischer Dauerwälder. Jedes neue Mitglied trägt zur Vernetzung von Lebensräumen und zum langfristigen Schutz bedrohter Arten bei. The Generation Forest mit Sitz in Hamburg gilt als Vorreiter für ein Modell, das Ökologie und Ökonomie in Einklang bringt.

