
Seoul (Labnews Media LLC) – Die südkoreanische Polizei hat einen 40-jährigen Mann festgenommen, weil er ein KI-generiertes Bild eines entlaufenen Wolfs verbreitet und damit die offizielle Suche behindert hat. Wie die BBC berichtet, führte das manipulierte Foto zu einem Fehlalarm und beeinträchtigte die neuntägige Suchaktion erheblich.
Der Wolf namens Neukgu war am 8. April aus dem O-World-Zoo in Daejeon entkommen. Das KI-Bild zeigte das Tier an einer Straßenkreuzung und veranlasste die Behörden zu einer Notfall-SMS an die Bevölkerung sowie zu einer Pressekonferenz. Der Mann gab an, er habe das Bild „zum Spaß“ erstellt.
Ihm wird die Störung von Regierungsarbeiten durch Täuschung vorgeworfen. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe von umgerechnet rund 6.700 US-Dollar (etwa 5.000 Pfund).
Der Wolf konnte inzwischen eingefangen werden. Er war Teil eines Programms zur Wiederansiedlung des in der Wildnis ausgestorbenen koreanischen Wolfs.


