Tag-Archive: Ührde

Leopoldina fordert wirksamere Schutzgebiete für die Biodiversität

Durch | Oktober 14, 2026

In Deutschland herrscht kaum noch Wildnis. Lediglich 0,6 Prozent der deutschen Landfläche ist in Nationalparks geschützt. Und in den fünf Nationalparks in Nord- und Ostsee ist nur rund ein Prozent der Fläche von der Nutzung ausgenommen. Dabei dienen gerade solche unberührten Gebiete seltenen Arten als Lebensraum. Doch auch Kulturlandschaften wie der Spreewald oder die Schwäbische Alb tragen zum… Weiterlesen »

Milliardengeschäft mit Mindestlohn: Die sozialen und ökologischen Kosten des Gipskarton-Booms

Durch | September 29, 2026

KOMMENTAR Der Boom beim Trockenbau mit Gipskartonplatten ist eng verknüpft mit prekären Arbeitsbedingungen, dem Einsatz ungelernter Hilfskräfte zu Niedriglöhnen und der rasanten Ausweitung des Naturgipsabbaus in ökologisch sensiblen Regionen wie der Gipskarstlandschaft südlich des Harzes. Während die großen Baustoffkonzerne Knauf, Saint-Gobain und Casea mit dem Rohstoff, der praktisch zum Nulltarif aus der Landschaft gewonnen wird, Milliardengewinne erwirtschaften und… Weiterlesen »

Vom Schutzgebiet zur Sprengzone: Rump & Salzmann tauscht Naturschutz-Schilder gegen Waldwarnschilder – ein Kommentar

Durch | Juli 24, 2026

Es geschah ohne viel Aufhebens: Stück für Stück verschwanden im Naturschutzgebiet Gipskarstlandschaft bei Ührde jene Schilder, die Besuchern unter anderem verbieten, Pflanzen und Tiere zu stören oder Wege zu verlassen – und ebenso klammheimlich wurden sie von der Bergbaufirma Rump & Salzmann durch solche ersetzt, die vor herabfallenden Ästen warnen. Wohl gemerkt: Es handelt sich immer noch um… Weiterlesen »

Knauf-Tochter Rump & Salzmann: Naturschutz-Zynismus an der Abbaukante – ein Kommentar

Durch | Juli 23, 2026

Was für ein perfides Theaterstück sich hier abspielt: Mitten im Naturschutzgebiet Gipskarstlandschaft bei Ührde/Osterode am Harz wird der Boden weggesprengt, und dort, wo vordem Bienen-Ragwurz und Purpur-Knabenkraut wuchsen, sich Kammmolch und Zauneidechse tummelten, entstehen tiefe Schluchten aus freigelegtem Gestein. Die 2015 von der unteren Naturschutzbehörde Göttingen genehmigte und vom BUND Westharz unter Dr. Friedhart Knolle sowie vom Nabu… Weiterlesen »